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der wald ist tot

als ich den wald betrat, stellte ich bald fest, dass meine lieblingstellen alle weg waren. der wald wurde über grosse strecken gerodet.

die blumen, die himbeerbüsche, die wilden erdbeeren, die sträucher und buchen. alles war weg, restlos.

zurück blieb die nackte, aufgewühlte erde.

 

am himmel zogen wolken auf. und gemeinsam weinten wir.

 

ich lief kreuz und quer durch den wald, verharrte an manchen stellen, nur um dann noch aufgewühlter wieder weiter zu gehen. manchmal rannte ich auch.

 

dann wusste ich nicht mehr wo ich war.

und ich war mir gar nicht so sicher, ob ich überhaupt zurück wollte.

12.5.09 22:19
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


flo (13.5.09 19:13)
hej j.,

hm... tut mir leid.
veraenderungen sind wohl nicht immer schoen.

eine traurig schoene erzaehlung.

sie riecht irgendwie nach abschied, der erst nach der trennung vollzogen wurde.

was wird werden?

ich gruesse dich lieb

flo


(13.5.09 20:40)
hallo flo,
danke dir.
eigentlich wollte ich nicht über eine trennung schreiben.
mehr über die traurigkeit an sich.
vielleicht ist sie auch bedingt durch meine unfähigkeit mir hier, in dieser neuen stadt wahre freunde zu suchen. nicht dass es nicht genügen leute gäbe, die ich mag und die mich mögen. es ist nur, dass ich mich niemandem so wirklich öffenen mag.
ich unterliege dem fluch, sehr viele kollegen zu haben, aber in entscheidenden situationen wahre freunde zu vermissen.
grüss dich auch lieb
j.

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